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Hundehalterhaftpflichtversicherung Dortmund
Die gesetzlichen Regelungen der sogenannten Haftpflicht sind sehr weitreichend. Nicht immer ist dies allen Bürgern bewusst. Doch grundsätzlich gilt, dass jeder, der einem anderen einen Schaden zufügt, diesen vollumfänglich ersetzen muss. Ob die Schädigung absichtlich oder unabsichtlich herbeigeführt wurde, spielt dabei keine Rolle. Zur Schadensregulierung haftet der dafür Verantwortliche übrigens mit seinem gesamten Privatvermögen – und mit seinem Einkommen. Betragsmäßige Begrenzungen gibt es grundsätzlich nicht.

Hundehalter und die Sache mit der Haftpflicht
Die beschriebenen Haftpflichtregelungen gelten auch für Besitz. Da es sich versicherungsrechtlich betrachtet bei Hunden um eine Sache handelt, die einen Besitzer hat, ergibt sich auch hier im Schadensfall die Pflicht zur Haftung. Der Besitzer, also der Halter des betreffenden Hundes ist deshalb für alle vom Tier verursachten Schäden verantwortlich. Aus diesem Grunde kann es sehr sinnvoll sein, eine Hundehaftpflichtversicherung zu nutzen. Diese begleicht alle berechtigten Ansprüche, die aus einem Schaden durch das versicherte Tier resultieren.

Warum genügt die private Haftpflichtversicherung nicht?
Die meisten Bürger besitzen eine private Haftpflichtversicherung, die zweifellos zu den wichtigsten Absicherungen überhaupt gehört. Doch Hundehalter sollten wissen, dass innerhalb dieser Verträge lediglich Schäden durch sogenannte „zahme“ Haustiere abgedeckt sind. Dazu gehören beispielsweise Hamster, Kaninchen, Mäuse und Ähnliches. Hunde beispielsweise zählen jedoch nicht dazu und müssen separat versichert werden – mittels Hundehalterhaftpflichtversicherung. Der Versicherungsumfang einer privaten Haftpflichtversicherung kann übrigens auch nicht erweitert werden, um auch die durch einen Hund entstandenen Schäden abzudecken. Der Abschluss einer separaten Haftpflichtversicherung für Tierhalter ist dafür also zwingend erforderlich.

Über die Funktionsweise einer Hundehalterhaftpflichtversicherung
Die Funktionsweise einer Hundehalterhaftpflichtversicherung ist ähnlich der einer privaten Haftpflichtversicherung. Bei Vertragsabschluss wird eine Versicherungssumme festgelegt. Diese stellt praktisch die Höchstsumme dar, die der Versicherer im Fall der Fälle entschädigt. Aus Sicht des Hundehalters sollte die Versicherungssumme möglichst hoch sein, damit auch Extremfälle ausreichend abgedeckt sind. Die vertragliche Versicherungssumme gilt je Schadensfall. Eine zeitliche Eingrenzung existiert in diesem Zusammenhang nicht.

Im Gegenzug für den gewährten Schutz entrichtet der Versicherungsnehmer einen jährlichen Beitrag. Dieser dient lediglich zur Absicherung des jeweiligen Risikos. Aus diesem Grund wird häufig auch vom sogenannten Risikobeitrag gesprochen. Eine parallele Ansparung von Kapital existiert bei einer Hundehalterhaftpflichtversicherung nicht. Die Höhe der zu zahlenden Prämie wird häufig direkt an das zu erwartende Risiko des Versicherers gekoppelt. So entscheidet beispielsweise auch die Rasse des Hundes über die Beitragshöhe.

Versicherungspflicht für bestimmte Hunderassen
Hunde sind unberechenbar. Auch beim treusten vierbeinigen Gefährten sind keine Zwischenfälle in Form von Schädigungen ausgeschlossen. Aus diesem Grunde ist es immer sinnvoll, als Hundehalter den Schutz einer entsprechenden Haftpflichtversicherung in Anspruch zu nehmen.
Halter bestimmter Hunderassen sind sogar zum Abschluss einer Hundehalterhaftpflichtversicherung verpflichtet. Zumindest einige Bundesländer haben diese Pflicht für alle Halter sogenannter „Listenhunde“ bzw. „Kampfhunde“ eingeführt. Allerdings kann es bezüglich dieser Einstufung je nach Bundesland erhebliche Unterschiede geben. Im Zusammenhang mit der Einstufung des jeweiligen Tieres können neben einer Versicherungspflicht zudem auch andere Verpflichtungen bestehen – zum Beispiel Leinen- oder Maulkorbzwang. Halter, die solch ein Tier besitzen, sollten sich entsprechend erkundigen und dringend den Schutz durch eine Hundehaftpflichtversicherung anstreben.

Passiver Rechtsschutz inklusive
Nutzer einer Haftpflichtversicherung profitieren immer vom sogenannten passiven Rechtsschutz – auch Versicherungsnehmer einer Hundehalterhaftpflichtversicherung. Dieser entsteht dadurch, dass der Versicherer im möglichen Schadensfall prüft, ob die erhobenen Ansprüche überhaupt berechtigt sind. Auch die Höhe derselben wird gegebenenfalls hinterfragt. Erscheinen die Ausgleichsansprüche unberechtigt oder übertrieben hoch, wird die geforderte Leistung abgelehnt – meist im Zusammenhang mit einem Gegenangebot. Im Zweifelsfall kommt es zu einer juristischen Klärung des Sachverhalts. Die in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten trägt dabei grundsätzlich der Versicherer. Der Versicherungsnehmer benötigt in solchen Fällen also keine separate Rechtsschutzversicherung.
Der passive Rechtsschutz entsteht zunächst natürlich im Interesse der Versicherung. Denn diese lehnt die Zahlung (in der geforderten Höhe) ab, um keinen (ihrer Meinung nach) unberechtigten finanziellen Schaden zu erleiden. Doch auch der Versicherte selbst profitiert, da eine Klärung der Schuldfrage bzw. der genauen Schadenshöhe sicher auch in seinem Interesse erfolgt. Verweigert sein Versicherer zunächst die Zahlung, ist auch der Versicherte nicht ersatzweise zu einer Ausgleichszahlung verpflichtet.

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